Aktuelles
2025
Teams Ellwangen und Röhlingen in der Nikolaistraße vereint
Einweihung neuer Räumlichkeiten in Ellwangen
Ellwangen. Am Freitag, 17.10., wurden die neuen Räume der Sozialstation St. Martin offiziell eingeweiht. Im Beisein von Oberbürgermeister Michael Dambacher feierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam mit Gästen den abgeschlossenen Umzug innerhalb des St. Anna Medi-Art-Gebäudes sowie den Einzug der Röhlinger Kolleginnen.
Nach der Begrüßung durch Geschäftsführer Martin Weweler würdigte Oberbürgermeister Dambacher die Arbeit von St. Martin in und um Ellwangen, die von der Stadtverwaltung ideell sowie in einigen Punkten auch finanziell unterstützt werde. Für die St. Anna-Stiftung als Vermieter sprach Vorstand Josef Bühler und skizzierte nochmals den vertrauensvollen Gesprächsverlauf, der in dem Umbau der ehemals durch die Nepomuk-Apotheke genutzten Räumlichkeiten für die Sozialstation mündete.
Vertrauen war auch eines der Schlüsselworte im Grußwort von Josef Lingel vom Familien- und Krankenpflegeverein, mit dem die Sozialstation seit einem Jahr einen ehrenamtlichen, betreuten Fahrdienst betreibt und aktuell eine Ergänzung der Nachbarschaftshilfe sowie einen „Wohlfühltag für Pflegende Angehörige“ vorbereite. Er ging auch auf die unbedingte Notwendigkeit der Arbeit der Sozialstation für die durch Krankheit oder Alter Hilfsbedürftigen Menschen besonders ein.
Abschließend nahm Diakon Siegfried Herrmann die Segnung der neuen Räumlichkeiten und der darin tätigen Menschen vor, bevor alle Anwesenden eingeladen waren, sich mit einem Glas Sekt umzuschauen sowie bei Kaffee und Kuchen miteinander ins Gespräch zu kommen.
Feierliche Einweihung der Tagespflege „St. Martin“ mit Tag der offenen Tür
Tagespflege: "Ein Ort der Nächstenliebe"
Oberkochen. Am vergangenen Samstag wurde die neue Tagespflege der Sozialstation St. Martin im Primelweg im Beisein von Bürgermeister Traub und Sozialdezernentin Urtel offiziell eingeweiht. Den Segen für das Gebäude und seine Besucher spendete Vertretungspfarrer Nnunda. Bei strahlendem Sonnenschein nutzten anschließend hunderte interessierte Bürgerinnen und Bürger den Tag der offenen Tür, um sich über die Angebote von Sozialstation und Tagespflege bei Kaffee und Kuchen ein Bild zu verschaffen.
Vielfach wurden dabei die freundliche Atmosphäre und das Licht der Einrichtung lobend erwähnt, was an diesem letzten warmen Sommertag natürlich besonders gut zur Geltung kam. Für die Atmosphäre sorgten neben dem Wetter aber auch die von Mitarbeiterseite gebackenen Kuchen, die sich die Besucher auch im großzügigen Außenbereich schmecken ließen. So kam es zu zahlreichen Glückwünschen an die Verantwortlichen, welche das Gebäude am späten Vormittag offiziell eingeweiht hatten:
„Es ist eine große Freude, Sie alle hier heute zu begrüßen“, eröffnete Martin Weweler, Geschäftsführer der Sozialstation St. Martin gGmbH, den Festakt um 11.30 Uhr. Sein besonderer Dank für die Vision aus dem Jahr 2017 gelte seinem Vorgänger Herbert Sonnberger, der sich unter den geladenen Gästen befand. Weiter dankte Weweler der Katholischen Kirchengemeinde für die Zurverfügungstellung des Grundstücks, der Stadt und den Stadtwerken Oberkochen für die Investition, die gemeinsame Projektentwicklung und -umsetzung, sowie den realisierenden Architekten Brenner mit ihrem Team und allen beteiligten Gewerken. „Ganz besonders bedanke ich mich aber bei unseren Mitarbeitenden, welche zunächst lange Zeit mit viel Geduld in beengten Räumlichkeiten ausharren mussten und nun in kürzester Zeit dieses neue Haus zum Leben erweckt haben“, führte Weweler aus und schloss mit einem Hinweis auf die wertvolle Förderung durch das Land Baden-Württemberg seinen Dank ab. Man weihe nicht nur ein Gebäude ein, sondern einen „Ort der Nächstenliebe“, bei dem die Würde und das Geliebtsein des Einzelnen im Mittelpunkt stehen solle, erläuterte Weweler die Grundidee der neuen Tagespflege und stellte in diesem Zusammenhang Hausleitung Andrea Schmid und ihre Stellvertreterin Sonja Wessely vor. Vor diesem Hintergrund freue er sich besonders, dass auch zahlreiche Gäste der Tagespflege mit ihren Angehörigen der Einweihung beiwohnten.
Nach der Begrüßung folgte Künstler Raphael Ernst aus Aalen, dessen Bilder nun dauerhaft in der Tagespflege ausgestellt sind. Zwei davon habe er eigens für die Räumlichkeiten angefertigt; im Bewusstsein über die Zielgruppe zeigen diese ruhige, entspannende Landschaftsmotive vom Kocherursprung.
In seinem Grußwort unterstrich Bürgermeister Peter Traub neben dem notwendigen „Bohren eines dicken Bretts über acht lange Jahre“, dass mit der Tagespflege eine Versorgungslücke in Oberkochen geschlossen worden sei. Seinen guten Wünschen zum Gelingen schloss sich Julia Urtel an, Sozialdezernentin des Ostalbkreises. Sie hob neben der Wertschätzung für St. Martin als aktiv gestaltenden Akteur der Versorgungslandschaft auch die Förderung des Landes Baden-Württemberg noch einmal hervor, welche eine wichtige Unterstützung bei der Realisierung gewesen sei. Für die Katholische Kirchengemeinde sprach der gewählte Vorsitzende Stephan Gutknecht, der unter anderem noch einmal den damaligen Entscheidungsfindungsprozess im Kirchengemeinderat nachzeichnete, in dessen Folge das Grundstück, auf dem man sich heute befinde, an die Stadtwerke verkauft worden war. Das abschließende Grußwort sprach Frau Brigitte Werner als Vorsitzende des Krankenpflegevereins, welche nicht mit leeren Händen gekommen war, sondern der Tagespflege ein Hochbeet als Geschenk in Aussicht stellte „worin Pflanzen wachsen können, wie hoffentlich die Gemeinschaft hier in der Tagespflege“.
Architekt Valentin Brenner hatte ebenfalls ein Geschenk mitgebracht: einen Zier-Apfelbaum für den Gartenbereich. Er unterstrich den „höchstmöglichen“ Energiestandard, den man bei den vier realisierten Gebäuden umgesetzt habe und bedankte sich ebenfalls bei allen am Bau Beteiligten. Auch griff er noch einmal den im Zentrum entstandenen Spielplatz heraus, der in Verbindung mit den Immobilien für Senioren und den freien Wohnungen ein Miteinander der Generationen ermögliche.
Der anschließende geistliche Teil der Feier wurde musikalisch von Martin Weweler und Margarethe Ernst eingeleitet, bei deren Vortrag die Versammelten kräftig mitsangen. Pfarrer Pius Nnunda las aus dem Johannes-Evangelium und segnete mit Weihwasser das Gebäude und die Anwesenden, bevor der Festakt mit einem Segenslied zu Ende und zum Steh-Empfang überging. Damit wurden die Türen auch für die interessierte Öffentlichkeit geöffnet, während Pfarrer Nnunda noch die Segnung der Betreuten Wohnungen vornahm.
Info: Die Tagespflege St. Martin im Primelweg Oberkochen bietet auf ca. 300 Quadratmetern von Montag bis Freitag tagsüber Betreuungsmöglichkeiten für Senioren aus Oberkochen, Aalen und Umgebung. Aktuell sind noch freie Kapazitäten vorhanden. Bei Interesse, auch an einem unverbindlichen Probetag, steht Hausleitung Andrea Schmid gern zur Verfügung: 07364 939 8000.
Die Tagespflege ST. MARTIN wird unterstützt durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.
Sozialstation St. Martin ist „10 Jahre gemeinsam stark“
Vor zehn Jahren fusionierten die Katholischen Sozialstationen in Aalen und Ellwangen zur heutigen Sozialstation St. Martin. Aus diesem Anlass kamen geladene Gäste mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu einem Festakt im Aalener KUBAA zusammen und würdigten das Erreichte.
„,Gemeinsam stark‘ ist für uns als Mitarbeitende nicht nur die Erfahrung der zusammengewachsenen Sozialstationen, sondern es ist auch die Erkenntnis, dass die gewaltigen Herausforderungen der Zukunft nur von allen gemeinsam gelöst werden können“, erläuterte Geschäftsführer Martin Weweler das Motto des Jubiläumsjahres vor den weit über 100 Mitarbeiterinnen und geladenen Gästen, darunter CDU-Bundestagsabgeordneter Roderich Kiesewetter, Aalens Oberbürgermeister Frederick Brütting und Ellwangens Bürgermeister Volker Grab.
Die Begrüßung Wewelers schloss sich an die Grußworte des Aalener Pfarrers Wolfgang Sedlmeier, des Oberbürgermeisters Brütting, der Ostalb-Sozialdezernentin Julia Urtel und des Caritas-Vorstands Matthias Fenger an. Aus jeweils unterschiedlichen Perspektiven brachten diese ihre Wertschätzung für die professionelle und gleichzeitig von Nächstenliebe geprägte Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Ausdruck und machten deutlich, wie wichtig diese Arbeit auch in den kommenden Jahrzehnten bleiben werde.
Die Statements der Vorsitzenden von Aufsichtsrat (Jürgen Kunze) und Gesellschafterversammlung (Josef Rettenmaier) hoben diese weiterhin wachsende Bedeutung der Sozialstation St. Martin hervor, die jedoch nur im Netzwerk mit den vielen Partnerinnen und Partnern zur Entfaltung kommen könne. Anschließend blickten Alwin Pelzer und Herbert Sonnberger als ehemalige Verantwortliche auf die Anfänge zurück und berichteten, dass diese nicht immer leicht gewesen seien, man die Entwicklung aber ganz klar als Erfolgsgeschichte bewerten müsse, bei welcher die Mitarbeiterinnen der mit Abstand wichtigste Erfolgsfaktor gewesen seien.
Dem pflichtete Martin Weweler in der folgenden Vorstellung der Arbeits- und Pflegebereiche durch ebenjene Mitarbeitenden bei. Die Pflegekräfte stellten sich und ihre Arbeit vor und verdeutlichten vor allem, was Sie an ihrer Arbeit schätzen, seien es die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Dankbarkeit der Pflegebedürftigen oder der Zusammenhalt in den Teams von St. Martin.
Den inhaltlichen Schlusston im Dreiklang „Rückblick – Augenblick – Weitblick“ setzte Prof. Dr. Wasel von der Stiftung Haus Lindenhof mit seiner Keynote zum Thema „Versorgungsnetze im Sozialraum“. Er betonte noch einmal die Größe der Schwierigkeiten angesichts des demographischen Wandels und machte deutlich, dass die Lösung nur in sogenannten „Caring Communities“ liegen könne, in welchen die Versorgung vor Ort vom Menschen aus gedacht und durch viele gemeinsam organisiert müsse.
Den musikalischen Rahmen bildeten zwei Ensembles der Musikschule Aalen unter der Leitung von Vitaliya Fedosenko, die Bewirtung übernahm das ebenfalls im KUBAA stationierte SAMOCCA.
2024
Martin Weweler zum Sprecher gewählt
Arbeitsgruppe der Ambulanten Dienste im Ostalbkreis gegründet
Mit Unterstützung des Landratsamts Ostalbkreis haben die Ambulanten Pflegedienste im Landkreis die "AG Ambulante Dienste" ins Leben gerufen. Die Gründungsversammlung fand im Aalener Landratsamt statt. Ostalb-Landrat Dr. Joachim Bläse hob die Wichtigkeit der Arbeit der Pflegedienste für die Versorgung der Bevölkerung hervor und lobte die hervorragende Arbeit der Träger.
Möglichst lange im eigenen Zuhause wohnen bleiben und das auch bei Betreuungs- und Pflegebedarf, das wünschen sich viele ältere Bürgerinnen und Bürger. Heute ist es jedoch oft nicht mehr möglich, dass die häusliche Pflege innerhalb der Familie geleistet wird. Ambulante Dienste sind dann die erste Anlaufstelle. Sie stellen die professionelle Versorgung sicher und leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass das Leben der Seniorinnen und Senioren weiterhin lebenswert bleibt. Bereits jetzt gibt es bei den Ambulanten Dienste durch personelle Engpässe jedoch Schwierigkeiten, auch zukünftig allen Anforderungen und Bedarfen zum Thema Pflege gerecht zu werden.
Mit der Gründung der Arbeitsgruppe der Ambulanten Dienste im Ostalbkreis soll die Zusammenarbeit und Vernetzung der Träger intensiviert werden. Ziel ist es, gemeinsam Defizite in der Versorgung zu beleuchten und innovative Konzepte für die Weiterentwicklung der Angebotslandschaft zu entwickeln. Zudem soll der öffentliche Fokus stärker auf die Ambulante Pflege gelenkt werden, die den Großteil der Pflegebedürftigen zuhause versorgt.
Die Wahl des Sprechers und der Stellvertreter der neu gegründeten Arbeitsgruppe wurde vom Landrat geleitet. Sprecher der Arbeitsgruppe ist nun Martin Weweler, Geschäftsführer der Katholischen Sozialstation St. Martin gGmbH. Zum ersten Stellvertreter wurde Ronny Miehe, Abteilungsleiter Altenhilfe des DRK Kreisverbands Schwäbisch Gmünd e.V., gewählt. Das Amt des zweiten Stellvertretenden übernimmt Uwe Bähr, Geschäftsführer des Pflegedienstes am Regenbaum GmbH.
Mehr Verantwortung für Quereinsteiger*innen
Versorgungskräfte
Aalen. Der Mangel an Pflegekräften in Deutschland hat sich mittlerweile herumgesprochen. Auch die Aussicht, dass dieser mit dem demographischen Wandel eher noch stärker werden dürfte. Was viele jedoch nicht wissen: für viele Tätigkeiten im Pflegebereich ist heute keine qualifizierte Ausbildung erforderlich. Längst bereichern Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger die Pflegeteams mit ihren Kompetenzen. Die Katholische Sozialstation St. Martin stellt nun in diesem Zusammenhang eine neue Funktionsbezeichnung vor: die „Versorgungskräfte“.
Was sich dahinter verbirgt, erläutert Geschäftsführer Martin Weweler zusammen mit den Pflegedienstleitungen Andrea Schmid und Katharina Pioch: „Schon seit langer Zeit wird unser Fachkraft-Team von Kolleginnen und Kollegen unterstützt, die nicht über eine klassische Pflege-Ausbildung verfügen“. Diese seien bisher hauptsächlich im hauswirtschaftlichen Bereich eingesetzt gewesen. Mittlerweile habe es aber von rechtlicher Seite Änderungen ergeben, die es erlauben, diesen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch im Pflegebereich mehr Verantwortung zu geben: „Darauf haben wir lange gewartet“, erklärt Martin Weweler und ergänzt: „im Vergleich zu vielen anderen Pflege-Einrichtungen schaffen wir es mit großem Aufwand, unseren hohen Bestand an Fachkräften zu halten. Dies wird aber mit anstehenden Verrentungen und vor dem Hintergrund der ständig steigenden Nachfrage trotz Ausbildung und ausländischer Unterstützung nicht dauerhaft funktionieren. Daher müssen wir unsere Teams also durch Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger erweitern“.
Andrea Schmid führt aus, dass die hohe individuelle Kompetenz der angelernten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in Verbindung mit einem umfassenden Qualifizierungs- und Begleitungsprogramm ermögliche, bestimmte Aufgaben in deren Hände zu übertragen: „Dazu zählt zum Beispiel das Ausziehen von Kompressionsstrümpfen, oder die Unterstützung bei der Körperpflege“.
Wozu nun also der neue Begriff „Versorgungskräfte“? Dies erläutert Katharina Pioch: „Uns ist es wichtig, die eigene Verantwortlichkeit und den Versorgungsbeitrag der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter damit klar zum Ausdruck zu bringen.“ Bisher würden Begriffe wie „Ergänzende Hilfe“, „Hilfskräfte“ oder „Assistenzkräfte“ genutzt. Dies würde aber der beschriebenen Rolle der „Versorgungskräfte“ nicht mehr gerecht: „Diese Kolleginnen und Kollegen sind schon heute aus den Pflegeeinrichtungen nicht mehr wegzudenken. Sie sind elementarer Teil der Versorgung und ihre Bedeutung wird nur noch wichtiger werden.“
Was Geschäftsführer Weweler noch wichtig ist: „In Bewerbungsgesprächen für diesen Bereich hören wir immer wieder, dass die Leute lange nicht wussten, dass eine pflegerische Tätigkeit ohne Ausbildung überhaupt möglich ist. Wir hoffen daher, dass sich dies stärker herumspricht, denn die Arbeitsbedingungen, genauso wie die Vergütung, sind wirklich attraktiv“.
2023
1.500€ für Ehrenamtlichen Fahrdienst
Spende der Firma Franz Traub
Aalen-Ebnat. Anlässlich ihres 70-jährigen Bestehens sowie des Spatenstichs für ihren Neubau unterstützt die Firma Franz Traub den Ehrenamtlichen Fahrdienst der Katholischen Sozialstation ST. MARTIN mit 1.500€. Der Fahrdienst für Seniorinnen und Senioren verbindet die Aalener Ortsteile Ebnat und Waldhausen mithilfe seiner ehrenamtlichen Fahrer mit der Kernstadt. Eine häufige Nutzung besteht in der Fahrt zum Arzt. Fahrt-Anfragen nimmt die Sozialstation unter 0151 744 11160 entgegen.
Den Spenden-Scheck von Geschäftsführer Franz Traub und seinem Sohn Lukas Traub nahmen dankbar der Geschäftsführer der Sozialstation, Martin Weweler, sowie die Vorsitzenden der Krankenpflegevereine aus Waldhausen und Ebnat, Georg Staudenecker und Hans-Peter Kinzl sowie Manfred Grupp als Vertreter der Fahrer entgegen.
weitere Bilder unter: franz-traub.de/spende-fahrdienst-ebnat-und-waldhausen
weitere Infos zum Fahrdienst unter: sozialstation-martin.de/weitere-angebote
2022
Hohe Pflegequalität erneut unabhängig bestätigt.
Erneut Bestnote in der MDK-Prüfung 2022
Aalen. Nach Corona-bedingter Pause und erstmals unter neuer Geschäftsführung nahm der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) im Oktober die Pflegequalität bei der Katholischen Sozialstation St. Martin genau unter die Lupe. Ergebnis ist erneut eine glatte 1, die Bestnote.
„Natürlich waren wir zu jedem Zeitpunkt von unseren Kolleg*innen und ihren Leistungen überzeugt. Trotzdem freuen wir uns natürlich riesig, dass diese Überzeugung nun auch von unabhängigen Experten eindrucksvoll bestätigt wurde!“, freut sich Geschäftsführer Martin Weweler über das hervorragende Ergebnis der MDK-Prüfung. Die Gutachterinnen des Medizinischen Dienstes waren vom 21. Bis 24. Oktober zu Gast und führten neben der umfangreichen Prüfung von Organisation und Abrechnung auch Interviews mit Klientinnen und Klienten der Sozialstation durch. Zu beanstanden gibt es offensichtlich wenig: die 1,0, welche sich aus drei Einzelnoten (jeweils 1,0) ergibt, spreche laut Weweler für sich.
Gründe für diese hohe Versorgungsqualität kann der Geschäftsführer einige nennen: „Im Kern ist es sicher eine gelingende Kommunikation zwischen Mitarbeiter*innen und Leitung, in welcher Wertschätzung eine große Rolle spielt und es gleichzeitig klare Vorgaben und Eigenverantwortung gibt. So vermeidet man, dass Missgeschicke oder offene Fragen nicht besprochen und geklärt werden und sich Fehler einschleichen. Vertrauen ist das A und O. Darüber hinaus haben wir in Sachen Hygiene, Pflegestandards oder auch Notsituationen ganz klare Regelungen, die auch regelmäßig besprochen und eingeübt werden.“ Verantwortlich hierfür zeichnen die zwei Pflegedienstleitungen Katharina Pioch und Andrea Schmid, welche sechs Pflegeteams mit über 100 Pflegekräften zwischen Oberkochen, Aalen und Ellwangen vorstehen.
Und wie sieht es mit dem Pflegenotstand aus, der derzeit in aller Munde ist? Hiervon sei laut dem Geschäftsführer natürlich auch die Katholische Sozialstation St. Martin betroffen. Man könne aber derzeit auch Erfolge vermelden: In 2022 konnte insgesamt und sogar bei 1- und 3-jährig ausgebildeten Fachkräften Personal aufgebaut werden. Die Sozialstation bildet aus und hat zusammen mit der Sozialstation St. Elisabeth erstmals argentinische Freiwillige ins Land geholt, welche im kommenden Jahr ihre Ausbildung beginnen sollen. Zusammen mit den Überlegungen für eine sozial vernetzte Versorgung will man sich damit für die Zukunft sicher und mit gleichbleibend hohem Qualitätsniveau aufstellen, so Weweler.
Wie der Katholische Wohlfahrtsverein Aalen und Hofherrnweiler die Sozialstation unterstützt
Neue Transportboxen für das Essen auf Rädern
Neben vielen weiteren Unterstützungen stellt der Katholische Wohlfahrtsverein Aalen und Hofherrnweiler der Katholischen Sozialstation ST. MARTIN in diesem Jahr eine größere Summe zur Verfügung, mit welcher für den Dienst des „Essens auf Rädern“ in Aalen neue hochwertige Transportboxen angeschafft werden. Dies ermöglicht nicht nur das Einsparen überflüssiger Fahrten zur Küche der St. Anna-Schwestern in Ellwangen, sondern die Aufnahme weiterer Kundinnen und Kunden in das stark nachgefragte Essensangebot- also weitere Beiträge zur Nachhaltigkeit und zur Senioren-Versorgung in Aalen.
Über diese konkreten Unterstützungen hinaus bleibt für den Geschäftsführer der Sozialstation, Martin Weweler, der positive Effekt der Vernetzung mit den Fördergemeinschaften und anderen Akteuren zentral: „Wir sind aktiv in den Pflegekonferenzen, im Stadtseniorenrat, bei der Pflegekampagne das Landkreises, im Verbund der Sozialstationen, im Austausch mit anderen Trägern der Caritas sowie der Krankenpflegevereine und darüber hinaus. Hier werden Ideen geboren, Synergien gefunden und die Versorgung der Zukunft miteinander gestaltet.“
Ausstellung beim Katholiken-Tag 2022 in Stuttgart
Kunst ohne Barrieren
Besuchen Sie unsere Ausstellung vom 25.-29. Mai auf dem Katholikentag in Stuttgart. Die ganz unterschiedlichen Ausstellungsstücke stammen von Pflegebedürftigen und Pflegenden Angehörigen der Sozialstation. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und einen Eintrag ins Gästebuch!
25.-29. Mai, Seminar Stuttgart (Hospitalstr. 22), 3. OG, Raum 305
2021
Neue Auftritte auf Facebook und Instagram
ST. MARTIN auf Social Media
Passend zum Fest startet die Sozialstation mit ihren neuen Auftritten bei Instagram und Facebook. Dort wird regelmäßig auf aktuelle Themen, Stellenausschreibungen und interessante Zahlen und Fakten im Umfeld der Sozialstation hingewiesen. Abonennten und Likes sind natürlich erwünscht.
Verabschiedung von Sr. Rosemarie Schmid
50 Jahre Nächstenliebe
Am Mittwoch wurde Schwester Rosemarie Schmid von den Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul (Untermarchtal) im Corona-bedingt kleinen Kreis in den Ruhestand verabschiedet. Vor mehr als 50 Jahren erhielt sie den Auftrag, für Aalen mit Hofherrnweiler und Unterrombach eine Sozialstation zu gründen und setzte dies alsbald in die Tat um. Nach Gründung der Sozialstation Vinzenz von Paul 1977 war sie jahrzehntelang nicht nur Krankenschwester, sondern auch Pflegedienstleitung und Geschäftsführung in Personalunion. Erst nach der Jahrtausendwende gab sie die Leitungsfunktion ab und scheidet nun im Alter von 79 Jahren endgültig aus ihrem Dienst aus.
Geschäftsführer Martin Weweler und Bereichsleitung Ute Geist (Wasseralfingen) würdigten dieses unnachahmliche Engagement in der Hoffnung, dass es auch heute junge Menschen inspirieren könnte, in der Pflege zu arbeiten. Denn, so sagt Schwester Rosemarie selbst, "wenn es keinen Spaß machen würde, wäre ich nicht so lang dabei geblieben". Das wichtigste für die Zukunft sei, auch weiterhin Menschen für den Pflegeberuf zu begeistern. Dafür ist Schwester Rosemarie das beste Beispiel.
Zum Abschied überreichte ihr Martin Weweler eine Figur des heiligen Sankt Martin, "in der Gewissheit, dass Sie uns und die Sozialstation in Gedanken und Gebet weiter begleiten werden". Ute Geist übergab ihr, auch im Namen des Wasseralfinger Kolleginnen-Teams, welches die erfahrene Kollegin vermissen wird, einen Blumenstrauß mit den Worten "Vergelt's Gott, Schwester Rosemarie".
Plakat-Aktion im Einzugsgebiet
Sei unsere Verstärkung!
Die Katholische Sozialstation ST. MARTIN ist aktuell mit Großplakaten im gesamten Einzugsgebiet präsent. Diese sind Teil der Kampagne "Sei unsere Verstärkung!" mit dem Ziel, neue Kolleg*innen zu finden. Es sind Teilzeitbeschäftigungen zwischen 30% und 80% möglich.
"Besonders gefragt sind natürlich Pflegefachkräfte", erklärt Geschäftsführer Martin Weweler. Dies schließe Altenpfleger*innen genau so ein wie Gesundheits- und Krankenpfleger*innen oder auch Kinderkrankenpfleger*innen. Man freue sich aber auch auf Bewerbungen von Pflegehelfer*innen oder Arzthelfer*innen sowie Personen, die sich für Hilfstätigkeiten interessieren. "Die Mischung macht's, und die werden wir in Zukunft auch noch stärker brauchen", so Weweler.
Auch in der Familienpflege Ostalb, die bei der Sozialstation angegliedert ist, würde man sich über weitere Familienpfleger*innen oder auch Dorfhelfer*innen und Bewerber*innen mit ähnlichen Qualifikationen freuen.
Alle Stellenausschreibungen finden Sie unter www.sozialstation-martin.de/jobs
Agenda für die Ambulante Pflege im Ostalbkreis
Pflege: eine massive Herausforderung für die ganze Gesellschaft
Pflege ist eine massive Herausforderung für die ganze Gesellschaft. Die „Agenda für die ambulante Pflege im Ostalbkreis“ nennt Kernpunkte und Perspektiven.
Für die Mitglieder der Agenda ist es in Sachen ambulanter Pflege schon fünf Minuten nach Zwölf. „Die Pflegekrise ist neben der Klimakrise die größte Herausforderung der nächsten zwanzig Jahre“, so der Tenor. Eine massive Herausforderung, die von der Gesamtgesellschaft zu tragen ist. Beileibe geht es dabei nicht nur um Finanzierung, Pflege und Versorgung von Menschen muss ein dominierendes Thema werden. Für jeden, für alle, für die politischen Entscheidungsträger. Es geht um Menschenwürde und Gemeinwohl.
Die Perspektiven der Agenda
Pflegebedürfte müssen im Mittellpunkt stehen. Bestmögliche Versorgung muss in den Fokus rücken.
Pflegende Angehörige, die sich für Pflegebedürftige oft ohne professionelle Unterstützung aufopfern, müssen finanziell, zeitlich, körperlich und psychisch entlastet werden. Entlastungen sollen und müssen zu einer Ermutigung für den persönlichen Einsatz werden.
Pflege(fach)kräfte leisten Unglaubliches. Das Verhältnis zwischen Pflegekräften und Pflegebedürftigen kippt kontunierlich. Es ist dringend geboten, Entlastungspotenzial für diese Berufsgruppe auf den Weg zu bringen.
Worum es in erster Linie geht
„Die Gesamtgesellschaft und die Pflegeinrichtungen müssen bei der Pflege einen Paradigmenwechsel einleiten“, sagt Martin Weweler, Geschäftsführer der Katholischen Sozialstation St. Martin. „Unsere Arbeit ist täglich geprägt vom Personalnotstand und unsere Mitarbeiter laufen am Anschlag“ , fügt Alexander Rettenmaier von der Katholischen Sozialstation St. Elisabeth hinzu. Ein aktives Zusammenwirken zwischen Pflegenden Angehörigen, Nachbarschaftshilfe und Ehrenamtlichen sowie professionellen Hilfs- und Fachkräften muss realisiert werden. Einig ist sich das Netzwerk der Sozialstationen, dass Pflege in der Öffentlichkeit und im gesellschaftlichen Ansehen werthaltiger werden muss. Gefordert wird Flexibilität in der Beschäftigung, die nicht durch Bürokratie verhindert werden darf. Nachbesserungen sind nötig bei der generalistischen Pflegeausbildung. Die Ausbildung sollte auch in Teilzeit absolviert werden können, schulische Zugangsvoraussetzungen müssen auf den Prüfstand und die Pflegehelfer/innen-Ausbildung müsse auf Augenhöhe der Altenpflege-Ausbildung kommen.
Die konkreten Umsetzungsvorschläge und Perspektiven der Agenda
1. Pflegebedürftige
Gute Pflege kostet Geld und sollte entsprechende finanziert sein, damit nicht auf Kosten der Betroffenen gespart wird und Pflege nicht automatisch in die Altersarmut führt. Gremien und Beiräte aus Pflege-Sachverständige sollen Entscheidungsträger beraten und nicht interessengleitete Lobby-Verbände, die beispielsweise die stationäre Pflege fokussieren und an der Lebensrealität vieler Betroffener nichts ändern.
2. Pflegende Angehörige
Pflegezeit sollte der Elternzeit umfassend gleichgestellt werden. Nötig ist ein Gerechtigkeitsausgleich. Das Pflegegeld sollte absolut, aber auch im Verhältnis zu den Pflegesachleistungen deutlich ansteigen. Es muss Schluss sein, dass Pflegedienste und Pflegende Angehörige gegeneinander ausgespielte werden
3. Pflege(fach)kräfte
Pflege braucht eine positive Bühne. Die Botschaft muss sein, dass Pflege ein anspruchsvoller, gesellschaftsbedeutender und erfüllender Beruf ist. Kampagnen auf allen Kanälen müssen geschaltet werden. Auch die Verdienstobergrenze der geringfügigen Beschäftigung muss deutlich erhöht werden – in einem ersten Schritt auf 600 Euro. Die Agenda verspricht sich hier ein großes Potenzial bei verrenteten oder im Hauptberuf anderweitig beschäftigten Pflegekräften. Neue Formen der Qualifizierung sind überfällig. In den Arbeitsagenturen sollte die Pflege als geeignetes Berufsfeld für eine Umschulung deutlich höher gewichtet werden
4. Gesamtgesellschaft und Pflegeeinrichtungen
Die Schulverwaltungen müssen das Thema in die Lehrpläne aufnehmen. Pflege ist Synonym für mitten im Leben und muss schon im jungen Lebensalter thematisiert werden. Hierunter fällt auch die Sensibilisierung für Schüler-Praktika und ein unter Umständen auch verpflichtendes Soziales Jahr. Ein eindeutiges Votum muss dem Engagement von Ehrenamtlichen zukommen als wichtige Stütze der Versorgungslandschaft. Die Agenda fordert das Werben in Schulen und Jugendeinrichtungen, höhere Ehrenamtspauschalen. Digitalisierung sollte auch ein „Tor in die Nachbarschaft“ sein. Öffentlich finanzierte und damit unabhängige Plattformen zum Zusammenleben sollten angeboten und ausgebaut werden.
Info: Dem Netzwerk der Kirchlichen Sozialstationen gehören an: Katholische Sozialstation Schwäbisch Gmünd, Kirchliche Sozialstation Bopfingen, Sozialstation Abtsgmünd, Katholische Sozialstation St. Martin, Katholische Sozialstation St. Elisabeth, Ökumenische Sozialstation Rosenstein, Sozialstation Schwäbischer Wald.
Den Volltext der Agenda sowie Kontaktdaten findet man unter www.sozialstationen-ostalb.de
Ausstellung beim Katholiken-Tag 2022 in Stuttgart
Mitmach-Aufruf: „Kunst ohne Barrieren“
Die Bewerbung der Katholischen Sozialstation ST. MARTIN gGmbH für eine Ausstellung wurde unter zahlreichen Vorschlägen für das Programm des Katholiken-Tags 2022 in Stuttgart ausgewählt. Unter dem Titel „Kunst ohne Barrieren. Pflegebedürftige verleihen ihrer Realität Ausdruck“ soll ein Brückenschlag zwischen den Generationen durch "Kunstwerke von jedermann" ermöglicht werden. Die Grundidee ist dabei, dass die künstlerische Betätigung Verbindung herstellt: zwischen Jung und Alt, Demenziell verändert oder nicht, Pflegebedürftig oder Kerngesund. Dies soll auf spielerische Art unbekannte Perspektiven eröffnen und beim Blick "über den Tellerrand" helfen.
Heute starten wir den offiziellen Aufruf: Wenn Sie pflegebedürftig sind und sich gern künstlerisch betätigen, freuen wir uns über die Einsendung Ihrer Vorschläge für die Ausstellung. Eine Jury der Sozialstation wird mithilfe von Künstler*innen eine Auswahl für die Ausstellung treffen. Sämtliche Einsendungen werden wir in einem parallel zur Ausstellung erscheinenden Bildband digital und/oder analog veröffentlichen.
Thematisch wollen wir Ihnen keine allzu großen Vorgaben machen. Sie können sich künstlerisch mit dem Thema Alter und Pflege auseinandersetzen, aber auch ein völlig anderes Motiv wählen- fiktiv oder real. Wichtig ist uns zusätzlich zu Ihrem Bild eine kurze Beschreibung ihrer Lebenssituation und des Entstehungshintergrunds des Bildes. Hierzu können Sie das Formular im Download verwenden. Im Rahmen der Ausstellung und möglicher Veröffentlichungen werden wir Ihren Namen selbstverständlich anonymisieren.
Bitte scheuen Sie sich nicht, auch Werke einzusenden, die aus Ihrer Sicht „nicht perfekt“ sind. Wir erwarten nicht Professionalität, sondern freuen uns über authentische Einsendungen.
Möglich sind auch Einsendungen von Pflegenden Angehörigen und in der Pflege beruflich tätigen Personen. Wir freuen uns auf Ihre Einsendungen bis zum 10. Dezember 2021. Sofern Sie an der Einsendung einer anderen Kunstform interessiert sind (z.B. Häkelkunst, Holzschnitzerei, Skulptur u.a.m.), benötigen wir Ihre Einsendung bereits bis 20.11.2021.
Betriebsversammlung unter Corona-Bedingungen
Rückblick und Ausblick
Am 15.9. fand in der Wasseralfinger Sängerhalle die in diesem Jahr Corona-bedingt zweigeteilte Betriebsversammlung der Sozialstation statt. Nach einem Gedenken an die verstorbenen Klienten folgte der Rückblick auf das Corona-Jahr 2020 mit seinen besonderen Herausforderungen, bevor auch die aktuelle Corona-Lage thematisiert wurde. Insgesamt sei aber das Thema des Personalmangels die größte Herausforderung, stellte Geschäftsführer Martin Weweler fest. Dieser Herausforderung müsse man mit kurz-, mittel- und langfristigen Konzepten entgegen treten. Wichtig sei vor allem, die Gesellschaft angesichts der weiter wachsenden Schere zwischen Pflegebedürftigen und Pflegepersonal zu sensibilisieren und klar zu machen, dass es hier um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe gehe. Gleichzeitig müsse man die Bemühungen um Ausbildung und Personal aus dem Ausland verstärken. Sowohl Frau Schmid als Pflegedienstleitung als auch Herr Weweler bedankten sich herzlich bei den Kolleg*innen für ihr Engagement und den täglichen Einsatz.
Damit wurde die Brücke zum Ausblick geschlagen. Trotz der größten Herausforderungen beim Thema Personal sieht man sich insgesamt gut aufgestellt. Aktuelle Themen seien die Einführung eines neuen Pflegemodells und die Digitalisierung von Erfassung und Dokumentation.
Beide Gruppen waren nach Ende der Versammlung zum gemeinsamen Eis-Essen eingeladen. Hierzu hatte die Sozialstation eigens einen Wagen mit "Bauernhof-Eis" organisiert. Glücklicherweise trug auch das Wetter dazu bei, dass dieses Angebot gern angenommen wurde.
Verstärkung für die Sozialstation
Fach- und Hilfskräfte gesucht!
Mit einer neuen Ausschreibungsoffensive verstärkt die Sozialstation aktuell ihre Personalsuche auf verschiedenen Kanälren. Ziel ist es, die hohe Qualität der Versorgung trotz "Pflege-Krise" langfristig zu erhalten und auszubauen. Daher gibt es ständig arbeitnehmerfreundliche Weiterentwicklungen zusätzlich zur attraktiven tariflichen Vergütung und zu den flexibel-familienfreundlichen Arbeitsbedingungen.
Neben den Pflegefachkräften stehen diesmal insbesondere die sogenannten "Ergänzenden Hilfen" im Fokus. Dies sind Personen ohne pflegerische Qualifikation, die im Betrieb für bestimmte Tätigkeiten qualifiziert werden und diese unter Verantwortung einer Pflegefachkraft durchführen können. Die Sozialstation freut sich auf zahlreiche Bewerbungen, z.B. von Personen, die nach einer Kinderpause nun quereinsteigen wollen in eine Tätigkeit mit Sinn.
Mehr unter sozialstation-martin.de/jobs
Sozialstationen verstärken Zusammenarbeit
Neues Kapitel einer erfolgreichen Kooperation
Ostalbkreis. Nach dem Geschäftsführerwechsel an der Spitze der Katholischen Sozialstation ST. MARTIN wird der enge Austausch mit den Sozialstationen St. Elisabeth, Schwäbischer Wald und Schwäbisch Gmünd fortgesetzt und ausgebaut. Dies bekräftigten die Geschäftsführer im Rahmen einer Sitzung am Donnerstag in Mutlangen.
Ziel sei es, bei gemeinsamen Themen Synergien stärker zu nutzen und sich für mögliche Herausforderungen zu wappnen, etwa durch gegenseitige fachliche Unterstützung. Konkret geplant seien Arbeitsgruppen von Mitarbeiter*innen auf unterschiedlichen Ebenen, welche zunächst konkrete Projekte, etwa im Verwaltungsbereich oder im Qualitätsmanagement, vorschlagen und vorbereiten sollen.
Auf Ebene der Geschäftsführer existiert die Arbeitsgruppe bereits seit 2019, hervorgegangen aus dem Netzwerk der Katholischen Sozialstationen im Ostalbkreis. Alexander Rettenmaier von der Sozialstation St. Elisabeth resümiert hierzu: „Unsere Planungen wurden durch die Corona-Pandemie erstmal aufgeschoben, aber gleichzeitig haben wir gerade in dieser Zeit unheimlich vom wöchentlichen Austausch profitiert. Fast täglich waren wir seit März 2020 mit neuen Verordnungen, Empfehlungen, Handreichungen konfrontiert. Diese in kürzester Zeit umzusetzen, wäre ohne die Rücksprachemöglichkeit mit den Kollegen deutlich schwieriger gewesen.“
Dem schließt sich auch Felix Schmidt an, Geschäftsführer der Sozialstationen Schwäbischer Wald und Schwäbisch Gmünd: „Die Möglichkeit, Informationen aus unterschiedlichen Quellen kurzfristig abzugleichen und unsere gemeinsamen Schlüsse daraus zu ziehen, war Gold wert und hat geholfen, sicher durch diese Krise zu navigieren. Das war aber sicher erst der Anfang.“
In der Hoffnung, nun die eigentlichen Ziele der Kooperation wieder näher in den Blick zu rücken, wird mit Martin Weweler als neuem Geschäftsführer der Katholischen Sozialstation ST. MARTIN nun ein neues Kapitel aufgeschlagen. Er hat die Runde mit den beiden Kollegen seit seinem Beginn im April bereits schätzen gelernt: „Als Geschäftsführer ist man auch mit dem besten Team immer ein Stück weit Einzelkämpfer. Der offene Austausch über die gemeinsamen Themen und sogar strategische Ziele ist für mich ein echter Zugewinn, über den ich sehr froh bin. Wir stehen alle vor den gleichen Herausforderungen: Demographischer Wandel, Personalgewinnung, Digitalisierung, Klimakrise und vieles mehr. Wenn wir hier geschickt unsere Ressourcen bündeln, werden wir alle und insbesondere die von uns versorgten Menschen mit ihren Angehörigen sowie unsere Mitarbeiter*innen profitieren.“
Derzeit arbeiten die Katholischen Sozialstationen in erweiterter Runde an einer Art „Agenda für die Ambulante Pflege im Ostalbkreis“, welche im Spätsommer verabschiedet und an die Politik übergeben werden soll. Darin sollen die Perspektiven von Pflegebedürftigen, ihren Angehörigen und den haupt- wie ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen eine große Rolle spielen. „Wenn wir Lösungen für alle wollen, dürfen wir niemanden aus dem Blick verlieren“, so Martin Weweler.